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Dienstag, 11. Februar 2014

Chinese New Year - Teil II -

Also, wie schon gesagt. Huhn bringt Glück. Zumindest in der chinesischen Esskultur. Zum Neujahrsfest muss deshalb ein Gericht mit Huhn auf den Tisch. Wir mögen gern süß-saures. Allerdings ohne Glutamatsauce. Deshalb heute Hühnerfleisch mit süss-sauerer Sauce. Wahrscheinlich der Klassiker in den hiesigen Restaurants.

Für vier:
700 g Hühnerbrustfilet
100 g frische Ananas, in Stücke geschnitten
1 rote Paprikaschote, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Stück Salatgurke (etwa 1/4)
1 Karotte, in feine Scheiben geschnitten
1-2 cm Ingwer, feingehackt
1 Knoblauchzehe, feingehackt
2 EL Zucker
3 EL heller Reisessig
2 EL Reiswein
2 EL Sojasauce
2 EL Pflaumensauce
3 EL Öl

Das Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Zucker, Reisessig, Reiswein, Sojasauce und Pflaumensauce in einer Schüssel miteinander verrühren. 2 EL Öl erhitzen und das Hühnerfleisch in einer Pfanne oder Wok anbraten, herausnehmen und zur Seite stellen. Im restlichen Öl den Knoblauch und Ingwer bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren anbraten. Karotte und Paprika zugeben und weitere 1-2 min braten. Gurke und Ananas zugeben und weitere 1-2 min anbraten. Das Fleisch wieder in den Wok/die Pfanne geben und Sauce unterrühren. Bei ausgeschalteter Hitze kurz durchziehen lassen. Abschmecken.

Donnerstag, 9. Januar 2014

Beluga Linsen-Salat

Abendrot. Abendbrot. Kein Brot.
Abendbrot ist so eine Sache. Eigentlich isst man meistens Brot mit Belag. So heißt es schließlich: AbendBrot. Was machen aber die, die abends kein Brot vertragen oder denen es als Hüftgold dient. Alternativen suchen....Die da wären: Linsen. Ich mag Linsen. Ich glaub', das hab ich schon erwähnt. Hier. Es gibt sie in vielen schönen Farben: Schwarz, Rot, Gelb, Grün, Braun.  Der Aufwand, daraus einen sättigenden Salat zu machen im Vergleich zum herkömmlichen Abendbrot, ist nicht viel größer. Die Linsen kochen allein und bis ich den ganzen Brotkram auf den Tisch gestellt habe, ist auch das Gemüse geschnippelt. Also, kein Grund zum Kneifen.
Die kleinen schwarzen Beluga-Linsen haben ein sehr nussiges Aroma und den Vorteil, dass sie beim beim Kochen nicht so schnell zermatschen wie die roten oder gelben.
Beluga. Klingt nach Kaviar. So sehen sie von weitem auch ein bißchen aus. Glänzend schwarz. Aber sie sind natürlich nicht so teuer...was dann wiederum in ein Gläschen Champagner investiert wird...
Kleiner Scherz!

Rezept:

100 g schwarze Beluga Linsen
1 Stange Sellerie
1 Karotte
1/2 rote Paprika
ca. 100 g Schafskäse
Salz, Pfeffer
1TL Senf, 1 TL Honig
2 EL Sherry-Essig
2 El Olivenöl
1/2 Knoblauchzehe, gehackt







Linsen waschen und in kochendem Wasser ca. 10 min kochen. Ohne Salz, da dies die Kochzeit verlängert. In der Zwischenzeit Selleriestange waschen, putzen und in feine Würfelchen schneiden.
Ebenso die Karotte. Paprika halbieren, Kerne entfernen und ebenfalls in feine Streifen und dann in Würfelchen schneiden.
Die Linsen absieben und unter das fein gewürfelte Gemüse mischen.
Schafskäse zerbröseln oder klein schneiden und unterheben.
Knoblauch, Essig, Öl, Senf, Honig, Salz, Pfeffer gut miteinander verrühren und über die bunte Mischung geben. Alles etwa 20 min durchziehen lassen und evtl. nochmal nachwürzen.


Sonntag, 29. Dezember 2013

Weiterentwicklung: von der klassischen Brühe zum Rindfleischsalat mit asiatischer Note

Mal was leichtes, nach all den kulinarischen Gelagen der letzten Tage. Eine klassische Rinderbrühe war gewünscht. Die sich dann zum asiatischen Rindfleischsalat weiterentwickelt hat. Hä? Geht so: Als erstes kocht man ganz klassisch die Rinderbrühe mit Knochen (!), Suppengrün (!), Gewürze usw. und natürlich ein Stück Suppenfleisch. Das Ganze lässt man ein paar Stunden so vor sich hin kochen. Danach abseihen. Neues Gemüse und einen Teil vom Fleisch klein schneiden, wieder in die Brühe geben und nach Geschmack würzen. Das ist der erste Teil. Ganz ok soweit, aber der zweite Teil ist besser. Das übrige Fleisch (die leftovers) von dem man anfangs denkt es ist zu viel und was damit tun, schneidet man in ganz feine Streifen. Komponiert ein feines Dressing und lässt alles ein bißchen durchziehen. Super lecker. Wenn man auf asiatisch steht, dann könnte man auch die Brühe vorher schon asiatisch ansetzen und mit Ingwer, Zimt, Nelken und Koriandersamen würzen. Zum Schluss Reisnudeln, Kräuter wie Minze, Koriander usw.. Gibt eine leckere Rindfleisch-Pho. Aber das ist ein anderes Thema.....

Asiatischer Rindfleischsalat:
ca. 200 g mageres Rind-Suppenfleisch
ca. 1-2  cm fein gehackter Ingwer
1-2 Frühlingszwiebel
1 kleine Chilischote (oder auch groß - je nach Schärfetoleranz)
Saft einer Limette
1 Tl brauner Zucker
2 El asiatische Fischsauce
2 El Öl (am besten neutrales Sonnenblumenöl)
1 rote Paprika
etwa 10 Blätter frische Minze und/oder Koriander




Fleisch in ganz feine Streifen schneiden. Ingwer und Zwiebel schälen und fein hacken. Chili waschen, halbieren, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Ebenso die Paprikaschote putzen und in feine, kleine Streifen schneiden und zum Fleisch geben.
Limette auspressen, Zucker und Fischsauce zugeben, verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Ingwer, Zwiebel und Öl zugeben und gut miteinander verrühren. Etwas frisch gemahlenen Pfeffer dazu und über das Fleisch-Paprika Gemisch geben. Die fein geschnittene Minze und/oder Koriander unterheben. Alles gut vermischen und mindestens eine Stunde durchziehen lassen.


Samstag, 5. Oktober 2013

Bunt gewürfelt: Warmer Herbstsalat

Da isses wieder dieses graue, trübe Wetter. Kommt so langsam immer häufiger und lässt so manche Nase tropfen und im Hals kratzen. Deshalb viel Buntes auf den Teller. Nee, nix Süßes, aber was leckeres. Soulfoud die Zweite. Dieser 'Herbstsalat' wird im  'Dressingmäntelchen' im Backofen gegart. Und wer mag, gibt nach dem Garen nochmal das Gleiche drüber, damit's schön würzig wird. Das Gemüse kann man natürlich nach Geschmack austauschen. Pastinaken sind nicht jedermanns Sache. Nehmt was euch gefällt.  Rote Beete eignet sich auch wunderbar.

Für vier:
1 kleiner Hokkaido Kürbis
1 große Pastinake
2 Zucchini
je 1 rote, gelbe und grüne Paprika
4-5 EL Rapsöl
2-3 EL Rotweinessig
1-2 EL brauner Rohrzucker
1 kleine rote Chilischote
je 3 Stiele Thymian und Rosmarin
1-2 Knoblauchzehen
Meersalz
frisch gemahlener Pfeffer
eine Handvoll Kirschtomaten




Zubereitung:
Backofen auf 200°C vorheizen, bei Umluft reichen 180°C. Alles Gemüse waschen.
Kürbis halbieren und die Kerne entfernen, vierteln, würfeln und wer mag schälen (bei Hokkaido kann man auch die Schale mitessen). Pastinaken schälen und würfeln. Zucchini, Paprika  ebenso in mundgroße Würfel schneiden. Vorbereitetes Gemüse in eine große Schüssel geben.

Mit Öl, Essig und Zucker vermischen. Chilischote abspülen, aufschneiden, die Kerne entfernen und in feine Ringe schneiden.
Kräuter abspülen, trocken schütteln und fein hacken. Knoblauchzehen grob zerdrücken. Knoblauch, Kräuter und Chili zum Gemüse geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und nochmals gut mischen.
Gemüse auf ein Backblech verteilen und im Ofen etwa 35 min braten. Tomaten abspülen und halbieren. Nach 20 min zum Gemüse dazugeben. Das Gemüse nach Ende der Garzeit aus dem Backofen nehmen und evtl. nochmal nachwürzen, vielleicht ein Tropfen Balsamico dazu und etwas abkühlen lassen. Wir mögen ihn am liebsten lauwarm.



 Entweder als Beilage oder als Hauptgericht mit Schafskäse. Den habe ich auch gewürfelt und ca. 10 min vor Ende dazugegeben. Lecker!



Donnerstag, 22. August 2013

Püriertes Ratatouille oder auch Razpacho?

Im Sommer kann man nach Farben und Formen kaufen, das finde ich klasse. Gestreifte und zartlila Auberginen, kugelrund oder klein. Nicht genormt. Die findet man bei uns Samstags auf dem Markt. ....Schwer beladen mache ich mich dann auf den Heimweg, um erst dann zu überlegen, was ich damit anstellen soll.
Ratatouille bietet sich geradezu an, aber lange Gesichter daheim...Trotzdem erstmal gekocht. Ok, ein kleines Tellerchen, geht immer. Aber der Rest? Früher hab' ich auch immer alles püriert und den Kinderchen schmackhaft gemacht... also warum nicht nochmal probieren. Nur anders...(feiner)





Ratatouille für vier:

2 Zuchini
2 Auberginen
1 Zwiebel
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1-2 Knoblauchzehen
1 Flasche passierte Tomaten
Olivenöl, Salz, Pfeffer
frischer Thymian, Rosmarin, evtl. Basilikum


Gemüse waschen, putzen und kleinschneiden. Zwiebel schälen und vierteln. Knoblauch ebenso schälen und fein hacken. Etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebel andünsten.Kleingeschnittenes Gemüse und Knoblauch nach und nach dazugeben, ca. 5 min bissfest andünsten. Kräuter dazu und mit den passierten Tomaten ablöschen. Weitere 5- 10 min dünsten, damit das Ratatouille noch knackig ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kann man als Beilage oder auch so als Hauptgericht essen.
 

Interessanter finde ich jedoch, wenn man das Ganze am nächsten Tag nochmal erwärmt und zusammen mit 300-400 ml Hühnerbrühe im Mixer püriert und abschmeckt. Ein paar Tropfen Zitronensaft rundet das Ganze noch ab. Dazu noch ein bißchen Ricotta und ein paar Scheibchen geröstetes Brot. Lecker!