Frühstücksmuffel im Haus zu haben ist schon eine Herausforderung. Ich bin zwar auch nicht der große Frühstücker, ganz ohne ist auch nicht so prickelnd. Mein Frühstück ist wohl auch kein Maßstab, ich glaube, da scheiden sich wirklich die Geister. Auf jeden Fall sehe ich am Tisch entsetzte Gesichter, wenn ich mit meinem dampfenden Schälchen ankomme: Porridge mit Zimt und Zucker. In Milch gekochte Haferflocken, schön breiig, yak und das morgens um sieben....
'Iss was, Kind'.
So ging das jahrelang. Typisch deutsches Marmeladenbrot ist morgens zu trocken. Kein Hunger. Müsli ist zu süß, zu fruchtig, zu nussig, zu schokoladig, zu trocken, zu viele Rosinen, schmeckt staubig usw. So ziemlich alle erhältlichen Müslis haben wir mal durchprobiert. Bis wir im Urlaub selbstgemachtes Granola probierten....Seit dem bin ich hier zum Müslibäcker mutiert. Dem studierenden Kind gerade ein Kilo gebacken, das wahrscheinlich keine Woche reichen wird, da die Komilitonen auch schon die Löffel in der Hand halten...
Für uns ist dieses perfekt. Nicht zu süß. Schön crunchy. Aufgrund der Gewürze nicht so langweilig. Mal mit, mal ohne Nüsse, ganz nach Lust und Laune.
Gebackenes Müsli
500g gemischte Bio-Mehrkornflocken (z.B. Hafer-, Dinkel, Gerste usw.) oder auch nur grobe Haferflocken, jeder wie er mag.
1 Tütchen Salat-Kern-Mix (besteht meist aus Kürbis-, Sonnenblumen, Leinsamen usw.)
1/2 Glas flüssigen Bio-Honig
1/2 Tasse Sonnenblumenöl
1/2 Tasse Wasser
1 Vanillestange
Zimt und/oder 1/2 TL Kaffeegewürz
1 TL Muscovadozucker (dunkler Rohrrohzucker, gibt einen etwas kräftigeren Geschmack und unterstützt die anderen Gewürze)
Backofen auf 170°C Umluft vorheizen.
Honig, Öl, Wasser und Gewürze und ausgekratztes Vanillemark in einen Topf geben und langsam erwärmen. Gut umrühren.
Die Flocken/Körner-Mischung in eine große Schüssel geben. Das erwärmte Honig-Gemisch über die Flocken geben und gut durchmischen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und verteilen.
Ca. 20 min backen und immer wieder etwas durchmischen, damit das Müsli gleichmäßig bräunt.
Herausnehmen. Es fühlt sich nocht etwas feucht und klebrig an. Das gibt sich beim Abkühlen. Dann ist es schön knusprig. Trocken verpacken und verschließen.
Reicht für mehrere schöne Frühstücke. Geht natürlich auch als Zwischendurch-Snack mit Joghurt und frischen Früchten.
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Dienstag, 14. Januar 2014
Frühstück ist fertig: Selbstgebackenes Müsli
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Trick or Treat: Apple-Cinnamon Rolls
Trick or treat, gibt's bei uns nicht, weil a) schon aus dem Alter herausgewachsen und b) ist es eh nicht mein Ding. Etwas nervig ist der Abend, weil der Hund jedes Mal wie verrückt kläfft, wenn's klingelt. Also suchen wir an Halloween meist das Weite. Weil aber Halloween bei den Mädels wieder Erinnerungen an ihren Aufenthalt in dem großen, weiten Land weckt, gibt's Seelenschmeichler. Cinnamon Rolls, das Wort entlöst jedesmal einen Seufzer. 'Ach, die hatten wir auch und sogar mit Äpfeln', so erklingt es beidstimmig. Also, und da der Herr im Haus am selbigen Geburtstag hat, aber nicht mag und somit auch keinen Geburtstagskuchen, gibt's halt rolliges. Die verschwinden komischerweise immer, auch wenn man kein Kuchen mag! Schade, das man den Duft nicht gleich mitposten kann, wäre genial....
Ergibt ca. 18 Stück:
ca. 500 g Mehl (ich habe Typ 405 verwendet)
1 Packung Trockenhefe
200 ml Milch
40 g Butter
40 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
Für die Füllung:
60 g brauner Zucker
1 Tl Zimt
40 g Butter
2 mittelgroße Äpfel
In einer großen Schüssel ca. 300 g Mehl und die Trockenhefe vermischen. Zur Seite stellen. In einem kleinen Topf 200 ml Milch, Butter und Zucker leicht erwärmen. Mischung zu der Mehlmischung geben. Eier hinzufügen. Ca. 30 sec mit dem Rührgerät leicht verrühren. Bei höchster Stufe 3 min rühren. Restliches Mehl nach und nach zugeben, bis ein weicher, seidiger Teig entsteht. Abdecken und mindestens eine Stunde gehen lassen oder bis er sich verdoppelt hat. Form einfetten oder mit Backpapier auslegen.
In der Zwischenzeit Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Für die Füllung braunen Zucker und Zimt mischen. Butter erwärmen.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche rechteckig ausrollen (ca.40x50 cm). Mit flüssiger Butter bepinseln und mit Zimt/Zucker Mischung bestreuen. Äpfel darauf verteilen. Von der Längsseite her aufrollen und ca 2 cm dicke Scheiben abschneiden und diese in der Fettpfanne/Form gleichmäßig anordnen.
Nochmal 10-15 min gehen lassen und den Backofen auf 180°C heizen.
Ca. 20 min backen bis sie goldbraun sind. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben oder Puderzuckerglasur bepinseln. Schmecken warm am besten.
Ergibt ca. 18 Stück:
ca. 500 g Mehl (ich habe Typ 405 verwendet)
1 Packung Trockenhefe
200 ml Milch
40 g Butter
40 g Zucker
1 Prise Salz
3 Eier
Für die Füllung:
60 g brauner Zucker
1 Tl Zimt
40 g Butter
2 mittelgroße Äpfel
In einer großen Schüssel ca. 300 g Mehl und die Trockenhefe vermischen. Zur Seite stellen. In einem kleinen Topf 200 ml Milch, Butter und Zucker leicht erwärmen. Mischung zu der Mehlmischung geben. Eier hinzufügen. Ca. 30 sec mit dem Rührgerät leicht verrühren. Bei höchster Stufe 3 min rühren. Restliches Mehl nach und nach zugeben, bis ein weicher, seidiger Teig entsteht. Abdecken und mindestens eine Stunde gehen lassen oder bis er sich verdoppelt hat. Form einfetten oder mit Backpapier auslegen.
In der Zwischenzeit Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Für die Füllung braunen Zucker und Zimt mischen. Butter erwärmen.
Den Teig auf einer bemehlten Fläche rechteckig ausrollen (ca.40x50 cm). Mit flüssiger Butter bepinseln und mit Zimt/Zucker Mischung bestreuen. Äpfel darauf verteilen. Von der Längsseite her aufrollen und ca 2 cm dicke Scheiben abschneiden und diese in der Fettpfanne/Form gleichmäßig anordnen.
Nochmal 10-15 min gehen lassen und den Backofen auf 180°C heizen.
Ca. 20 min backen bis sie goldbraun sind. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben oder Puderzuckerglasur bepinseln. Schmecken warm am besten.
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