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Dienstag, 1. April 2014

Frühlingsgrün - Gemüselasagne


Herrliches Grün. Draußen in der Natur. Drinnen in der Küche. Junger Spinat. Brokkoli. Frühlingsgrün.



Gibt Veggie-Gemüselasagne. Noch eine Zucchini reingeschnippelt. Ein paar Pinienkerne für den Biss. Angedünstet mit Knoblauch und Zwiebel. Cremiges Sößchen gekocht. Pikanten Gorgonzola zerbröckelt. Geschichtet. Gebacken. Schnelle Frühlingsküche...

Zutaten:
100 g junger Blattspinat
1 mittlerer Brokkoli
1-2  Zucchini (je nach Größe)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
150 g Gorgonzola
1 Handvoll Pinienkerne
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
Lasagneblätter
20 g Butter
2 EL Mehl
150 ml Milch (oder 100 ml Milch und Kochwasser vom Gemüse)

Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.
Gemüse waschen und putzen. Brokkoli in kleine Röschen zerteilen und die Zucchini halbieren und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und jeweils fein hacken. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch kurz andünsten. Zucchini dazugeben und kurz mitdünsten. Blattspinat in die Pfanne geben und zusammenfallen lassen. Die Brokkoliröschen 1-2 min in kochendem Salzwasser blanchieren. Abgießen. Das Kochwasser evtl. auffangen (siehe oben). Das Gemüse in einer Schüssel miteinander vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pinienkerne dazugeben.
In einem kleinen Topf Butter erhitzen und Mehl dazugeben. Zügig glattrühren. Mit Milch ablöschen und wieder kurz aufkochen lassen. Weiter so verfahren, bis die gewünschte Menge an Soße erreicht ist. (Ich nehme immer gerne das Gemüsekochwasser dazu und weniger Milch). Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Hälfte vom Gorgonzola unterrühren.
Die Lasagneblätter in eine Auflaufform legen und mit der Gemüsemischung belegen. Soße darbergießen. Eine weitere Schicht Lasagneblätter in die Form geben und so verfahren bis alles aufgebraucht ist. Die obere Schicht sollte die Soße sein. Mit dem restlichen Gorgonzola bestreuen und ca. 20-30 min backen.




Montag, 3. März 2014

Die Toleranz auspegeln: Scharfer Rotkohl und Tofusteaks

ES GIBT TOFU.....!
Mit diesem Satz wird der aktuelle Tages-Toleranzpegel ausgelotet.
Der reicht von: keine Antwort über 'Och Mann...' bis xxxx!(das darf man hier nicht sagen..)
Gemurmeltes.. "Trockenes, gummiartiges Zeug. Ohne jeglichen Geschmack. Öko-Zeug. Grau-braunes Etwas..."
Quatsch, man muss ihn nur richtig handhaben und gut marinieren, dann ist alles ok. Keine Panik.

Warum muss man Tofu essen? Man(n) muss nicht, man(n) kann. Darf. Soll? Das ist Einstellungssache.
Ich mag aber nicht immer Fleisch essen und nur von Gemüse knurrt's mir bald wieder im Magen. Und da in Tofu viele Proteine zu finden sind, nämlich Sattmacher, - gibt es ihn auch mal als Fleischersatz. Also, ausprobiert....

In Soja getränkt und frittiert....Achtung, spritzt wie die Hölle und kann Brandmale geben... Verschiedentlich gewürzt und angebraten. Zu wenig Öl, das Gewürz klebt am Pfannenboden und der Tofu ist so neutral als wie zu Beginn...Dieses Mal im Backofen gebraten. Vorher mit Gewürz bepulvert (etwas Salz nicht vergessen, ist schon geschmackswichtig) und mit Öl eingepinselt. Brutzelt allein. Ohne Brandmale. Perfekt.
Würzen und marinieren kann  man ihn nämlich genauso, wie man das Fleisch würzen würde, einfach ausprobieren, es passiert nix....
Ach so, und der Kohl. Der Gute. Der kommt ziemlich scharf und knackig daher. In asiatische  Aromen verpackt. Ganz anders als man ihn vielleicht nur aus der Dose kennt....


Scharfer Rotkohl und Tofusteaks
(diesmal für drei):

1 Pckg Tofu natur, 250 g
1 EL Fünf-Gewürze Pulver
Salz
8 EL Öl
6 EL süßscharfe Chilisauce
1 EL Sesam
1/2 kleiner Rotkohl
1/2 rote Chilischote
1-2 cm Ingwer
6 getrocknete Pflaumen
2 Frühlingszwiebeln
2 EL brauner Zucker
5 EL Sojasauce
50 ml asiatischer Kochwein
2 EL Reisessig





Ofen auf 200 °C Ober-Unterhitze vorheizen. Tofu mit Küchenpapier abtupfen und in sechs Scheiben schneiden. In eine Auflaufform geben und mit Fünf-Gewürze Pulver, Salz und 4 EL Öl beidseitig einreiben oder bepinseln. Ca. 10 min marinieren und 20 min backen. Zwischendurch wenden. Süßscharfe Chilisauce und Sesam verrühren, die Tofuscheiben beidseitig damit bepinseln und weitere 5 min backen. Herd ausstellen und Restwärme verwenden.

Rotkohl halbieren und den Strunk entfernen. In feine Streifen schneiden. Ingwer schälen und fein hacken. Chili in feine Ringe schneiden. Das Weiße von den Lauchzwiebeln längs in feine Streifen schneiden. Pflaumen klein schneiden.

Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen und die Rotkohlstreifen darin anbraten. Zucker, Chili und Ingwer dazugeben und weiter 2 min anbraten. Mit Sojasauce, Kochwein und ca. 50 ml Wassser nacheinander ablöschen. Alles etwa 5 min weiterdünsten. Pflaumen, Zwiebeln und Essig dazugeben und kurz mitgaren. Abschmecken. Sesamöl darüberträufeln.

Den Tofu aus dem Ofen nehmen und mit dem Rotkohl zusammen anrichten. Wer mag, kann die Chilisauce und oder etwas Sojasauce dazu reichen.




Dienstag, 11. Februar 2014

Chinese New Year - Teil II -

Also, wie schon gesagt. Huhn bringt Glück. Zumindest in der chinesischen Esskultur. Zum Neujahrsfest muss deshalb ein Gericht mit Huhn auf den Tisch. Wir mögen gern süß-saures. Allerdings ohne Glutamatsauce. Deshalb heute Hühnerfleisch mit süss-sauerer Sauce. Wahrscheinlich der Klassiker in den hiesigen Restaurants.

Für vier:
700 g Hühnerbrustfilet
100 g frische Ananas, in Stücke geschnitten
1 rote Paprikaschote, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 Stück Salatgurke (etwa 1/4)
1 Karotte, in feine Scheiben geschnitten
1-2 cm Ingwer, feingehackt
1 Knoblauchzehe, feingehackt
2 EL Zucker
3 EL heller Reisessig
2 EL Reiswein
2 EL Sojasauce
2 EL Pflaumensauce
3 EL Öl

Das Hühnerfleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Zucker, Reisessig, Reiswein, Sojasauce und Pflaumensauce in einer Schüssel miteinander verrühren. 2 EL Öl erhitzen und das Hühnerfleisch in einer Pfanne oder Wok anbraten, herausnehmen und zur Seite stellen. Im restlichen Öl den Knoblauch und Ingwer bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren anbraten. Karotte und Paprika zugeben und weitere 1-2 min braten. Gurke und Ananas zugeben und weitere 1-2 min anbraten. Das Fleisch wieder in den Wok/die Pfanne geben und Sauce unterrühren. Bei ausgeschalteter Hitze kurz durchziehen lassen. Abschmecken.

Sonntag, 19. Januar 2014

Kulinarische Weltreise: Tomaten-Ziegenkäse Germknödelchen mit Rosmarinbutter


Heute gehe ich mit auf Weltreise. Leider nur Kulinarisch. Nach Österreich mit der Tomateninsel.
Denk ich an Österreich, denk ich an Germknödel. Das ist so ziemlich das Erste, was mir bei 'Österreich' einfällt - die halbrunden, süß gefüllten und gedämpften Knödel. Ich war zwar noch nie direkt im Land, nur durchgefahren auf dem Weg nach Italien, aber mal im Grenzland - in Passau und da hab ich sie probiert. Lecker - nur mächtig. Also warum heut nicht mal 'germknödeln'...... Herzhaft, nicht süß und nur 'Knödelchen'. Die sind zwar genauso gemacht, aber durch ihre Größe wirken sie nicht gleich so mächtig. Statt 'Powidl' mal Ziegenfrischkäse und gehackte getrocknete Tomaten. Statt Mohnbutter, feine Rosmarin-Butter. Am besten als kleine Vorspeise und wer mag, hobelt noch ein bißchen frischen Parmesan drüber...

Tomaten-Ziegenkäse Germknödelchen mit Rosmarin Butter
(vier Portionen)

15 g Hefe
25 g Zucker
125 ml lauwarme Milch
250 g Mehl
1 Ei
50 g weiche Butter
Salz

Für die Füllung:
1/2 Pckg. Ziegenfrischkäse
3-4 getrocknete Tomaten in Öl
1 TL Kapern

Für die Buttersauce:
ca. 50 g Butter, Salz, frischer Rosmarin
2-3 EL frisch gehobelter Parmesan

Als erstes bereitet man einen Vorteig. Dazu Hefe, 1 TL Zucker und 4 EL Milch verrühren und mit Mehl bestäuben. 15 min ruhen lassen.
Das restliche Mehl in eine Schüssel sieben. Eine Mulde in den Mehlberg drücken und den Vorteig sowie die restliche Milch, das Ei, die Butter und das Salz verrühren und zu einem glatten geschmeidigen Teig verarbeiten. 45 min gehen lassen.


Für die Füllung den Ziegenfrischkäse glattrühren, die getrockneten Tomaten fein hacken und zusammen mit den Kapern zu dem Ziegenkäse geben und verrühren.

Den Teig nochmal kurz durchkneten und in zwei gleiche Hälften teilen. Zwei Rollen formen.
Die Rollen in 8 gleichgroße Stücke teilen. Flach drücken und je 1 TL Füllung daraufgeben, die Ecken übereinanderziehen und zu einer Kugel formen. Darauf achten, dass die Nähte sich nicht lösen.



In der Zwischenzeit in einem großen Topf Wasser erhitzen, Salz dazugeben und die Knödelchen vorsichtig ins Wasser gleiten lassen. Deckel auflegen und bei kleiner Hitze ca. 10 min köcheln lassen. Nicht zu viele in den Topf geben, sie gehen schon noch auf.

In einem kleinen Topf Butter schmelzen, Salz und Rosmarinnadeln zugeben und leicht anbräunen lassen. Parmesan hobeln.
Die Knödelchen mit einer Schaumkelle aus dem Wasser holen und etwas abtropfen lassen, auf einen Teller geben und mit gebräunter Butter und gehobelten Parmesan anrichten.