Posts mit dem Label Limette werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Limette werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 25. Februar 2014

Die verlorene Weisheit und die Schonkost - Kokosmilchreis und Mangopüree

Wenn einem die Weisheit abhanden kommt, lässt es sich nur schwer schlemmen. Flüssiges, breiiges, kaltes und das über Tage. Also muss man sich trösten und verwöhnen (lassen), z.B. mit cremigen, duftigen Köstlichkeiten wie der in Kokosmilch gekochte Reis mit Mangopüree.  Das Püree aus frischen indischen Alphonsos wartet portionsweise eingefroren in der Tiefkühltruhe - genau richtig für solche Aktionen, wenn man nur kleine Portionen braucht. Geschält, in Stücke geschnitten, püriert und in Eiswürfelbehälter eingefroren, werden sie 'konserviert'.
Glücklichen Umständen zufolge kommt fast jedes Jahr ein Dutzend von den duftenden, aromatischen kleinen Mangos zu uns geflogen, die dann zeitnah gegessen oder verarbeitet werden müssen, da sie reif geerntet werden. Mangoalarm. Es gibt dann halt Chutney, Marmelade oder Püree und der Freundeskreis hat auch was davon....





Kokosmilchreis mit Mangopüree
(etwa vier kleine Portionen)

150 g Milchreis
200 ml Kokosmilch
1 Vanillestange
2 EL Zucker
1 reife Mango, 1 EL Limettensaft

Milchreis waschen und in 100 ml Wasser kochen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
Kokosmilch, das ausgekratzte Mark der Vanillestange und Zucker hinzugeben und auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis der Milchreis gar ist und die Kokosmilch nicht ganz aufgesogen ist. Es kann noch etwas suppig aussehen.
In der Zwischenzeit die Mango schälen und das Fruchtfleisch Kern ab- und in kleine Stücke schneiden. Mit dem Pürierstab fein zerkleinern, Limettensaft hinzugeben und über den warmen Milchreis geben.
(Leider war der Reis schon kalt bis ich aus pflegetechnischen Gründen zum Fotografieren kam...deshalb fehlt hier die Cremigkeit auf dem Bild...)
 

Sonntag, 29. Dezember 2013

Weiterentwicklung: von der klassischen Brühe zum Rindfleischsalat mit asiatischer Note

Mal was leichtes, nach all den kulinarischen Gelagen der letzten Tage. Eine klassische Rinderbrühe war gewünscht. Die sich dann zum asiatischen Rindfleischsalat weiterentwickelt hat. Hä? Geht so: Als erstes kocht man ganz klassisch die Rinderbrühe mit Knochen (!), Suppengrün (!), Gewürze usw. und natürlich ein Stück Suppenfleisch. Das Ganze lässt man ein paar Stunden so vor sich hin kochen. Danach abseihen. Neues Gemüse und einen Teil vom Fleisch klein schneiden, wieder in die Brühe geben und nach Geschmack würzen. Das ist der erste Teil. Ganz ok soweit, aber der zweite Teil ist besser. Das übrige Fleisch (die leftovers) von dem man anfangs denkt es ist zu viel und was damit tun, schneidet man in ganz feine Streifen. Komponiert ein feines Dressing und lässt alles ein bißchen durchziehen. Super lecker. Wenn man auf asiatisch steht, dann könnte man auch die Brühe vorher schon asiatisch ansetzen und mit Ingwer, Zimt, Nelken und Koriandersamen würzen. Zum Schluss Reisnudeln, Kräuter wie Minze, Koriander usw.. Gibt eine leckere Rindfleisch-Pho. Aber das ist ein anderes Thema.....

Asiatischer Rindfleischsalat:
ca. 200 g mageres Rind-Suppenfleisch
ca. 1-2  cm fein gehackter Ingwer
1-2 Frühlingszwiebel
1 kleine Chilischote (oder auch groß - je nach Schärfetoleranz)
Saft einer Limette
1 Tl brauner Zucker
2 El asiatische Fischsauce
2 El Öl (am besten neutrales Sonnenblumenöl)
1 rote Paprika
etwa 10 Blätter frische Minze und/oder Koriander




Fleisch in ganz feine Streifen schneiden. Ingwer und Zwiebel schälen und fein hacken. Chili waschen, halbieren, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden. Ebenso die Paprikaschote putzen und in feine, kleine Streifen schneiden und zum Fleisch geben.
Limette auspressen, Zucker und Fischsauce zugeben, verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Ingwer, Zwiebel und Öl zugeben und gut miteinander verrühren. Etwas frisch gemahlenen Pfeffer dazu und über das Fleisch-Paprika Gemisch geben. Die fein geschnittene Minze und/oder Koriander unterheben. Alles gut vermischen und mindestens eine Stunde durchziehen lassen.


Samstag, 30. November 2013

Entgegen der (Geschmacks-) Richtung!- Kokos-Rührkuchen

Entgegen der allgemeinen Weihnachts-Geschmacksrichtung mit Zimt, Anis, Nelke und Vanille, gibt es heut' eher frische Aromen, a) weil die Reste aus dem Küchenvorrat mal endlich aufgebraucht werden müssen und b) weil zuviele und in jedem Nachtisch verbreitete Weihnachtsaromen jetzt schon Appetit auf Sauer und/oder Frisches machen. Deshalb Kokos kombiniert mit Limette, aber im Rührkuchen und deshalb nicht so ganz aus der Saison geraten. Aber keine (noch keine?) Weihnachtsbäckerei....


Kokos Rührkuchen
Für eine Kastenform (30 x10 cm)

375 g Mehl
11/2 Tl Backpulver
1 Tl gemahlene Vanille
8 EL Kokosraspel
Salz
2 Biolimetten
200 g Butter, zimmerwarm
300 g Zucker
6 Eier
200 ml Kokosmilch oder -creme
200 g Puderzucker


Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Mehl mit dem Backpulver, der Vanille, den Kokosraspeln und 1 Prise Salz vermischen. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker mit dem Handrührgerät etwa 5 min schaumig schlagen. Eier trennen und nach und nach die Eigelbe hinzufügen und auf höchster Stufe etwa 2 min weiterschlagen. Die Kokoscreme unterrühren.
Limette heiß abspülen, abtrocknen und die Schale von 1 Limette abreiben. Dann die Limetten halbieren und auspressen.
Mehlmischung und 2 EL des Limettensafts zum Teig geben und weiter 1 min auf höchster Stufe schlagen. Dann Limettenschale unterrühren. Die Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter den Teig rühren.
Eine Kastenform mit Backpapier auslegen oder gut einfetten. Teig einfüllen und glattstreichen. Ca. 50-60 min auf der 2. Schiene von unten backen, bis er goldbraun ist. Stäbchenprobe machen. Wenn nichts am Stäbchen kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.


Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Limettensaft mit dem Puderzucker glattrühren und auf dem kalten Kuchen verteilen und glattstreichen. Mit Kokosraspel garnieren.


Ich wünsche einen schönen Adventanfang inmitten von vielen Weihnachtsplätzchen....

Samstag, 7. September 2013

Kurumba Coco Lime Cake



Immer wieder Sonntags... gibt's Kuchen. Diesmal ausgetüftelt und probiert für das tolle Gewinnspiel beim fantastischen Blog der lieben Jeanny. 
Frisch und nicht zu süß durch die Limetten, knackig durch die frische Kokosnuss. Die drei Mehlsorten ergeben einen feinen, nussigen Mürbeteig. 
Ein Stück Karibik für zu Hause...mit den Malediven hat's ja leider nicht geklappt. 
 
Kurumba Coco Lime Cake

Boden:
60 g weiche Butter
20 g brauner Zucker
20 g weißer Zucker
Prise Salz
1 Ei
60 g Amaranth Mehl
60 g Reismehl
30 g Mehl Typ 405

Coco Lime Cream:
200 g Frischkäse
150 g Naturjoghurt
100 g Sahne
1 ½ Blatt Bio Gelatine
3 EL Milch
Ca. 80 g frisch geraspeltes Kokosfleisch
Für den Limettensirup:
50ml frisch gepressten Limettensaft
50 g Zucker

Boden:
Weiche Butter, Salz und Zucker schaumig rühren. Ei dazugeben, weiterrühren. Nach und nach Amaranth- und Reismehl geben. Kurz verrühren. Mit den Händen das restliche Mehl unterkneten.     2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Das ergibt ein feiner seidiger Teig.
In der Zwischenzeit den cremigen Belag vorbereiten.
                                                                                                                                          
Creme:
Frischkäse, Naturjoghurt schön cremig rühren. Die Sahne halb steif schlagen und leicht unterrühren. Geraspeltes Kokosfleisch dazugeben und untermischen.
Für den Limettensirup, Saft und Zucker aufkochen und ca. 2 Min schwach köcheln. 1 EL zur Seite stellen. Den restlichen Sirup etwas abkühlen lassen und unter die Creme rühren.
Bio-Gelatine kurz in Wasser einweichen und in der warmen Milch auflösen und als letztes  zur Creme geben.
Den Backofen auf 180°C vorheizen. Teig auf etwas Mehl  ausrollen und in eine gefettete Tarte- oder Springform geben und den Rand etwas hoch ziehen. Ein paar Mal mit einer Gabel einstechen und  15-20 Min bei 180°C backen, bis der Teig leicht gebräunt ist.  Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.
Die Creme darauf verstreichen. Mit hauchdünnen frischen Limettenscheiben garnieren und den Esslöffel Sirup darauf verteilen. Damit die Creme schön fest bleibt, am besten im Kühlschrank aufbewahren.







Donnerstag, 15. August 2013

Thai-Limonade

Lust auf eine kleine Erfrischung?
Super an heißen Tagen und eine echte Abwechslung zu Mineralwasser. Erinnert vielleicht an Caipirinha. Ist aber für tagsüber. Getrunken hier. Urgemütliches Bistro/Restaurant. Leckeres Essen. Ich hatte Hunger und hab' ziemlich unbayrisch einen Burger verdrückt. Super!


Thai-Limonade

ca.5cl Ingwer Sirup (selbstgemacht oder aus dem Bio-Laden)
2 Bio-Limetten
Mineralwasser
2 Zweige frische Minze
Eiswürfel



1 Limette aufschneiden und Saft ausdrücken. Saft und Sirup in ein Glas geben. Minzezweige ein bißchen mit den Händen andrücken. Ins Glas geben. 3 Eiswürfel hinzu und mit Mineralwasser auffüllen. Zur Deko noch ein paar Limettenscheiben dazu. Das war's.


Ingwersirup selber machen geht so: ca. 150g Ingwer fein reiben. Mit 200g Zucker und 200 ml Wasser aufkochen und 5 -10 min köcheln lassen, bis der Zucker aufgelöst ist. Saft von 1 Zitrone dazu geben, abseihen und in eine Flasche umfüllen. Salute!

Dienstag, 13. August 2013

Sommerliches Cross-Over



Zu viele Nektarinen zu Hause und keiner da. Nur 'ne Nektarine als Nachtisch? Och nö. Etwas mehr darf es schon sein. Kleingeschnitten ist appetitlicher und macht mehr her, wird aber schnell braun. Also etwas Limettensaft (ich liebe den Duft frisch aufgeschnittener Limetten) und etwas Zitronensaft ausgepresst. Etwas Honig dazu, ist vielleicht doch zu sauer. Ein bisschen Minze kleingezupft, frischer Thai-Basilikum (ja, auch zum süßen Obst) und als Farbtupfer: schwarzen Sesam.
Ca. 20 min in den Kühlschrank damit. Klasse, schmeckt frisch und süß und ist mehr, als nur eine Nektarine als Nachtisch.

Zutaten: (für eine Person)

2 Nektarinen
Saft einer 1/2 Limette
Saft einer 1/2 Zitrone
2 TL Honig
1/2 TL schwarzer Sesam
frisches Thai-Basilikum (oder normal), frische Minze

Nektarinen waschen, achteln und dann in kleine Stücke schneiden. In eine Schüssel geben.
Zitrone und Limette auspressen. Honig etwas erwärmen (dann vermischt er sich besser mit dem Saft), zum Saft geben, Sesam dazu und alles verrühren. Über die Nektarinen geben und die Kräuter darüberzupfen. Nochmals alles vermischen und ein paar Minuten in den Kühlschrank.